An drei intensiven Wochenenden widmen wir uns der Recherche von Persönlichem und dessen Ausdruck im Tanz, wobei am Ende des Projektes eine gemeinsame öffentliche Performance steht.
© Foto: Roman Pawlowski
Die Teilnahme an allen drei Terminen des Performance Projektes ist erwünscht (keine Anmeldung für einzelne Termine möglich).
Eigene Tanzideen entwickeln und mit mutiger Spielfreude eine Performance aufführen – trau dich und probier' es aus – auch ohne Vorerfahrung!
Tanz war schon immer auch ein Werkzeug der gesellschaftlichen Transformation.
In diesem Tanz Performance Projekt wollen wir individuell und gemeinsam erforschen, wie wir in einer zunehmend von Konflikten und Ungleichheiten zerklüfteten Welt im Tanz Zugang zu unseren Emotionen dazu finden können. Wie können wir diese Emotionen ausdrücken? Wie können wir schwierige Gefühle von Überforderung, Ohnmacht, Trennung und Hoffnungslosigkeit im Tanz transformieren? Können wir so neue Verbundenheiten und Zukunftsvisionen erschaffen?
An drei intensiven Wochenenden widmen wir uns dieser Recherche, wobei am Ende des Projektes eine gemeinsame öffentliche Performance steht.
1. Wochenende
Inhaltliche, emotionale und physische Recherche: Mit automatischem Schreiben, Ansätzen aus dem Authentic Movement und physisch intensiven Tanz-Impro-Übungen finden wir Zugang zu unseren Emotionen und unserer Imagination.
2. Wochenende
Das kompositorische Arbeiten im Blick: Wie gehen wir mit Raum, Zeit und Struktur um? Wie kann aus dem Material, das im Laufe des ersten Wochenendes entstanden ist, eine Performance werden?
3. Wochenende – Live-Performance
Feinschliff der Performance und Zeit zum Üben, bevor wir unser Projekt am Sonntag mit einer öffentlichen Performance abschließen.
Die erfahrene Dozentin Janina Rohlik arbeitet eng mit den Ressourcen der Gruppe zusammen; so finden die Teilnehmenden gemeinsam heraus, worauf sie den tänzerischen und performativen Schwerpunkt legen möchten.